Assign modules on offcanvas module position to make them visible in the sidebar.

2017

Motto des Jahres: Einheit in Vielfalt

 

In diesem Jahr erlebte das RGE im Mai innerhalb der Europawoche 2017 „Einigkeit in Vielfalt“. Wem dieser Wahlspruch bekannt erscheint, sei darauf hingewiesen, dass es eine Variation des Mottos der europäischen Union „In Vielfalt geeint“ ist, mit der wir neben der Vielfalt der Kulturen vielmehr auf die unserer Ansicht nach so wichtige Einigkeit im privaten Raum, Europa und der Welt verweisen wollten.

So versuchten wir der Frage, ob es denn nicht erst möglich sei, Vielfalt als Chance zu begreifen, wenn Einigkeit und Frieden herrschen, die sich in Europa aber auch innerhalb der Schülerschaft in dieser unruhigen Zeit immer wieder stellt, in dieser Europawoche gezielt nachzukommen.

Wie schon im letzten Jahr bildete die Gestaltung eines Europa-Abends  den Auftakt der Europawoche 2017 am RGE. Hierbei wurde die Literaturzeitung „EuroZOOM“ anhand ausgewählter Textbeispiele vorgestellt. Begleitet wurde dieser Abend durch den großen Schulchor des RGE, der unter der Leitung von Andreas Pesch Lieder bekannter Musicals spielte und so zu einer wunderbar feierlichen aber auch lebendigen Atmosphäre beitrug. Internationale Snacks des Bio-Diff-Kurses, die unter der Leitung von Barbara Weise und der Mithilfe der Schulsozialarbeiterin Claudia Schilling entstanden verwöhnten die Besucher in der Pause und sorgten für einen regen Austausch miteinander. Auch in diesem Jahr versuchte der Literaturkurs mehr über die SchülerInnen der Willkommensklasse zu erfahren und dies durch ein dokumentiertes Interview zur Ankunft der Schüler in Ennepetal und zum Leben dort der Schulgemeinde mitzuteilen.

Einige Deutsch – und Philosophiekurse des Jahrgangs 8, 9, der Ef und der Q1 (unter der Leitung von Jenny Eggert, Sabrina Leushacke, Christian Sowa und Barbara Weise) sowie die SchülerInnen der Willkommensklasse (unter der Leitung von Dr.  Wolfram Dreßler und Steffi Häde) setzten sich mit dieser Frage auseinander und gestalteten eine Ausstellung zum obigen Thema, bei der sie zudem auf wichtige europäische Werte eingingen. Die Französisch-Fachschaft unterstützte die Eröffnung der Ausstellung mit einer Crêpe – Verkostung, die Musikfachschaft, hier sind besonders auch Anja Lendrat und Jenny Poth –Peric zu nennen, musizierte mit den SchülerInnen des Jahrgangs 5, sodass Europa auch in diesem Jahr im gesamten Gebäude und mit allen Sinnen wahrgenommen werden konnte.

Die Veranstaltung „Politisches Europa“ bildete den Abschluss der Europawoche und bot der EF und Q1 die Möglichkeit mit Michael Cramer (vorgestellt im Artikel xy) in eine weitreichende Diskussion über Europa einzusteigen.

Auch im Schuljahr 2017/18 wird Europa bzw. europäische Konzepte am RGE gelebt werden. So hat der EF-Jahrgang die Chance an einem einmalig durchgeführten und geförderten Erasmus+ -Projekt teilzunehmen, für welches sich das Team bestehend aus Jenny Eggert, Mirco Gutt, Dr. Stefan Krüger und Barbara Weise beworben hat. Dieses trägt den Titel „Wahrheit und Migration – das Thema Flucht und Vertreibung in der medialen (De)konstruktion“ und soll den Schülern einen kritischen Umgang mit den Schwierigkeiten, aber auch vielfältige Möglichkeiten des Aufeinandertreffens – auch an unserer Schule- sowie die Reflexion der eigenen Wahrnehmung und der Darstellung in den Medien ermöglichen. Dies geschieht in Form von Improvisationsübungen, z.B. Tanzübungen, aber auch szenischen Elementen des Schauspielens sowie Teildokumentationen, z.B. durch Interviews und das Aufzeigen des Alltags von Flüchtlingskindern, so dass sich die Jugendlichen motivierend und künstlerisch auf diese Thematik unbefangen einlassen können. Neben der Arbeit mit den Mitschülern der Stufe soll jedoch auch der Austausch mit französischen Schülern einer Schule in Bordeaux im Fokus stehen, weshalb diese auch mindestens ein Mal für zehn Tage nach Ennepetal zu unseren Schülern und diese für den gleichen Zeitraum nach Bordeaux reisen werden.

Somit heißt es auch in diesem Schuljahr:

„Wir sind Europa! Europa, wir kommen!“

Back to top